Wie war das denn jetzt nochmal?
Der Kaiser verkündet: "Es müssen neue Brötchensorten her, die mehr Roggen enthalten! Die Bäcker müssen mindestens X% von den neuen Brötchen verkaufen, sonst gibt es Strafsteuer(zahlung)."
Die Bäcker taten wie Ihnen verhießen aber kaum jemand wollte die neuen herzhaften Roggenbrötchen obwohl sie € 0,02 bis € 0,05 günstiger waren als die ungesunden Weizenbrötchen.
Das Volk sagte zu Bäcker und Kaiser: "Fresst Euere Roggenbrötchen doch selber, wir bleiben bei unseren Weizenmehlbrötchen."
Der Kaiser sagt zu den Bäckern, dass sie nicht in der Lage waren genügend "gesunde" Brötchen zu verkaufen und daher dem Kaiser nun Strafzoll erbringen müssen.
Das sehen die Bäcker nur indirekt ein und erhöhen nun die Preise von Weizenbrötchen, Brot, Kuchen und Backwerk um diese Zölle die sie dem Kaiser zahlen, zum Teil vom Volke wieder hereinzuholen.
Das Volk ist gar empört über diese Frechheit gleich doppelt und dreifach zu zahlen, da es die Roggenbrötchen nie wollte, sie aber aufgezwungen bekam aber nicht kaufte sich also seiner Marktmacht bewusst war.
Zum anderen will der Kaiser die Bäcker dafür bestrafen, dass sie es nicht geschafft haben dem Volke klar zu machen, dass doch alles nur zu ihrem Besten sei.
Das Volk muss jetzt zum einen mit höheren Preisen büßen damit sich der Kaiser über die Einnahmen der Strafzölle von den Bäckern direkt und noch über die erhöhten Einnahmen der Steuern die das Volk auf die Brötchen zahlt erfreuen kann.
So gewinnt der Kaiser - wie fast immer - und häuft mehr Geld an welches er dann an die
notleidenen Nachbarstaaten abgeben kann.
Das ist aber ein anderes Märchen.
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